Private Unterkünfte

Wichtig: Dieses ist eine private Initiative. Wir übernehmen keinerlei Haftung. Wir stellen Suchende und Anbietende einander vor. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Dass es sich um eine „Nothilfe“ handelt, für die die einzelnen Beteiligten vollständig für sich selbst verantwortlich ist, muss allen klar sein. Wir können auch keinerlei Kostenübernahme gewähren und nur bedingt bei Konflikten eingreifen.

Ihr möchtet eine private Unterkunft für geflüchtete Menschen anbieten?

Schreibt uns eine Mail an info@gefluechtetewillkommeninbielefeld.com

Bitte teilt uns ein paar Infos zu den Wohnverhältnissen mit: Also zum Beispiel ob das „nur“ ein Schlafsofa im Wohnzimmer ist, ein „richtiges“ Gästezimmer oder gar eine leerstehende (möblierte?) Wohnung. Wie viele Menschen ihr insgesamt unterbringen könnt.

Sagt uns auch, was für euch am besten passen würde und was nicht: Zum Beispiel ob kleine Kinder für euch in Ordnung sind. Ob Haustiere mitgebracht werden dürfen. Ob ihr gerne eine Person eures Alters bei euch aufnehmen würdet. Oder was auch immer euch wichtig wäre.

Erzählt uns auch sehr gerne einen Satz über euch, dann funktioniert das Bauchgefühl bei unserem Versuch des passenden Zusammenbringens besser.

Und vergesst bitte auf keinen Fall eure Kontaktdaten inklusive Telefonnummer(n)!

Wir veröffentlichen Eure Angebote und Kontaktdaten nicht, sondern versuchen hier im Team, Eure Angebote möglichst passgenau zu vermitteln. Eure Daten bleiben also bei uns.

Abgeschlossene Wohneinheiten wie Wohnungen, Apartments, Garten- oder Ferienhäuser könnt Ihr bei der Stadt Bielefeld melden: https://www.bielefeld.de/ukraine

Wir vermitteln Gästezimmer, WG-Zimmer oder Unterkünfte mit geteiltem Bad oder Küche. Deshalb ist besonders wichtig, dass Eure Gäste auch zu Euch und Euren Wünschen und Möglichkeiten passen.

Für welchen Zeitraum werden Unterbringungen gesucht?

Derzeit ist die Situation folgende: Die Stadt bringt alle Menschen, die aus der Ukraine kommen, derzeit in Sammelunterkünften wie Turnhallen etc. unter. Wenn wir Euch jetzt Menschen vermitteln, die nach einiger Zeit wieder ausziehen sollen, müssen sie danach in eine dieser Gruppenunterkünfte, weil andere Möglichkeiten noch nicht zur Verfügung stehen.

Dieser Übergang von Eurem Zuhause in eine Sammelunterkunft ist schwierig für alle Beteiligten, für die Aufnahmefamilien genauso wie für die Geflüchteten. Deshalb vermitteln wir derzeit nur in Sonderfällen sehr kurzfristige Wohnmöglichkeiten. Hin und wieder werden aber auch diese gebraucht.

Was passiert mit meinem Wohnungsangebot?

Bevor irgendetwas passiert, rufen wir euch an. Wir teilen euch mit, was wir von den Menschen, die Unterkunft suchen, wissen (das ist oftmals nicht viel, manchmal nur die Personenzahl und das ungefähre Alter) und fragen, ob euch das so wie geschildert gerade passen würde.

Wenn ihr sagt: „Das können wir machen!“, dann geht es um ganz praktische Fragen: Wie und wann ihr sie aufnehmen könnt, was die geflüchteten Menschen sonst noch brauchen usw.? Dabei sind wir nach Absprache mit unserem Netzwerk behilflich.

Es wäre gut, wenn ihr euch als „Erstankunftsfamilie“ insbesondere darum kümmern könntet, dass die Registrierung der Menschen bei der Stadt erfolgt. Hier findet ihr alle Infos dazu: https://www.bielefeld.de/ukraine

Ihr könnt uns bei Fragen oder Problemen kontaktieren, wir versuchen dann unser bestes.

Mietvertrag Deutsch-Ukrainisch

Viele Geflüchtete aus der Ukraine können keine Miete zahlen oder müssen warten, bis die Stadt oder andere Träger eine Miete übernehmen. Sollte die Finanzierung aber kein Problem sein und eine Wohnung ganz regulär angemietet werden können, braucht es einen Mietvertrag.

Der Haufe-Verlag hat Mietverträge und Hausordnungen auf Deutsch und Ukrainisch kostenlos zum Download bereitgestellt: https://www.haufe.de/immobilien/wirtschaft-politik/wohnungen-fuer-gefluechtete-mietvertrag-in-ukrainischer-sprache

Was ist mit meinen Zweifeln?

Natürlich geht nicht immer alles problemlos. Aber Probleme lassen sich lösen, wenn man guten Willens ist und sich auf manches gedanklich vorbereitet. Dazu haben wir euch hier ein paar gute Infos aus seriösen Medien zusammengestellt – lest es euch doch bitte einmal durch:

Hier noch ein Beitrag aus der Neuen Westfälischen Zeitung über eine Vermittlung: https://www.nw.de/lokal/bielefeld/mitte/23215555_Ukrainer-aufnehmen-Diese-Bielefelder-habens-einfach-gemacht.html

Artikel als .PDF: