Run and Roll Day 2016

Text: Klaus

„Geflüchtete willkommen in Bielefeld“-Team beim diesjährigen run&roll-day

Nach unserem erfolgreichen Debüt mit über 70 Teilnehmer*innen im letzten Jahr, sollten wir auch in diesem Jahr wieder mit einer möglichst großen und bunten Gruppe beim Teamlauf vertreten sein. Der run&roll-day findet am 11. September 2016 statt und der Teamlauf beginnt um 15.15 Uhr. Die Anmeldung zum Teamlauf geht noch bis zum 31. 8. 2016, sie erfolgt über eine Teilnehmer*innenliste und die Teilnahmegebühr beträgt 8 Euro pro Person. Darin enthalten ist freier Eintritt ins Sportbad des ISHARA für den nachmittag sowie ein kleines Präsent. Die (zentrale) Anmeldung würde ich (Klaus Rees) übernehmen und besorge auch die Startnummern für alle Angemeldeten.

Viele von euch haben noch die bunten Laufshirts vom letzten Jahr. Für alle diejenigen, die noch eines oder mehrere benötigen, kann ich noch welche besorgen und mit „Geflüchtete willkommen in Bielefeld“ bzw. „Refugees welcome in Bielefeld“ bedrucken lassen. Pro Funktionsshirt kostet das 10 Euro. Unsere Banner vom letzten Mal können wir wieder benutzen, gerne auch weitere Dinge (z.B. bunte Luftballons o.ä.), die beim Laufen nicht stören.

Der Teamlauf ist kein Wettrennen, sondern Ziel ist es, die 5 km auf dem Ostwestfalendamm gemeinsam zurückzulegen und auch gemeinsam ins Ziel zu kommen. Er ist also auch für weniger geübte Läufer*innen geeignet. Und: er findet bei jedem Wetter statt!

Ist euer Interesse geweckt? Habt ihr Lust mit zu laufen und eure Lauffreund*innen ebenfalls zu motivieren? Dann schickt mir bitte eine Mail an klaus.rees@bielefeld.de und teilt uns mit, ob ihr mitlaufen möchtet (Name/Vorname und Mailadresse; bei mehreren Personen bitte ebenfalls alle Angaben) und ob ihr ein oder mehrere Laufshirts braucht (mit Angabe ob m/w und Größe. Bitte beachtet: die Shirts fallen recht klein aus: also am besten die nächst höhere Größe angeben). Ich melde mich bei euch und teile euch die Kontonummer für die Überweisung der Teilnahmegebühr und ggflls. der Kosten für das Shirt mit. Auch erhaltet ihr die Infos zum Treffpunkt und weitere organisatorische Infos.

Weitere Infos zum run&roll day 2016 findet ihr hier: http://www.bielefeld.jetzt/tipp/run
Run

Flüchtlingsrat NRW: Empfehlungen für Ehrenamtliche

Text: Flüchtlingsrat NRW

Liebe Aktive in der Flüchtlingsarbeit,

 

in NRWs Städten und Gemeinden leben weiterhin viele Geflüchtete, die noch nicht registriert sind und/oder noch keinen Asylantrag stellen konnten. Um diesen Zustand der Ungewissheit und des Wartens schneller zu beenden, hat das BAMF in Absprache mit dem Innenministerium NRW (MIK) ein neues Verfahren entwickelt, mit dem schnell Abhilfe geschaffen werden soll. Dies ist prinzipiell zu begrüßen, doch zeigt sich in der Praxis, dass die Termine zu kurzfristig angesetzt sind, um sich gut auf das Asylverfahren vorzubereiten.

Wir möchten Sie mit diesem Schreiben über Ihre Handlungsmöglichkeiten und die Hintergründe dieses Verfahrens informieren, damit Sie die von Ihnen betreuten Menschen so gut es geht vorbereiten können.

 

Das Vorgehen

Seit einiger Zeit werden die in den Gemeinden untergebrachten, aber noch nicht registrierten Asylsuchenden durch die örtliche Ausländerbehörde gesammelt zur Registrierung und Asylantragstellung beim BAMF eingeladen. Die Termine werden kurzfristig vergeben, sodass sich die Geflüchteten innerhalb weniger Tage auf ihre Anhörung vorbereiten müssen. Da alle in der betreffenden Gemeinde lebenden Geflüchteten auf einmal angeschrieben werden, können die Beratungsstellen vor Ort die Vorbereitung auf das Asylverfahren der teilweise mehreren Hundert Betroffenen in so kurzer Zeit nicht leisten.

 

Verfahrensberatung

Die Vorbereitung auf das Asylverfahren ist sehr wichtig und sollte bei einer unabhängigen Beratungsstelle erfolgen. In den Erstaufnahmeeinrichtungen und Zentralen Unterbringungseinrichtungen des Landes (EAEs und ZUEs) gibt es meist eine Verfahrensberatung. Da viele Geflüchtete, die im letzten Jahr angekommen sind, schnell auf die Kommunen verteilt wurden, konnten sie die Beratung dort nicht in Anspruch nehmen. Darüber hinaus gibt es viele Beratungsstellen in ganz NRW, die auch Beratung für Asylsuchende anbieten und mit ihnen das Vorgehen in der Anhörung durchsprechen. Wir raten dringend davon ab, als Ehrenamtliche selbst beratend tätig zu werden. Eine gute Hilfe ist es, für die Geflüchteten Beratungsstellen herauszusuchen und ggf. einen Termin zu vereinbaren. Die Kontakte und Ansprechpersonen der Beratungsstellen finden Sie in unserem Netzheft.

 

Was können Sie tun?

Melden Sie sich bei einer Verfahrensberatungsstelle in der Landesunterkunft in Ihrer Nähe und fragen, ob es möglich ist, dort einen Termin für bereits kommunal zugewiesene Geflüchtete zu bekommen. Aufgrund des Rückgangs der Flüchtlingszahlen ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass dort Kapazitäten frei sind. Die Kontakte finden Sie in unserem Netzheft ab S. 98.

Vereinbaren Sie einen Termin bei einer der regionalen Beratungsstellen vor Ort. Die Kontakte finden Sie ebenfalls in unserem Netzheft.

Sollten Sie bei keiner der genannten Anlaufstellen einen Termin zur Beratung bekommen, nutzen Sie als Vorbereitung auf die Anhörung zur Orientierung den Leitfaden des Informationsverbunds Asyl und Migration. Dieser erläutert leicht verständlich, was während der Anhörung passiert und worauf es hier ankommt. Die aktuellste Version ist in den Sprachen Albanisch, Amharisch, Arabisch, Bosnisch, Deutsch, Englisch und Russisch erhältlich, eine ältere Version gibt es außerdem auf Französisch, Türkisch, Chinesisch, Persisch und Kurdisch (Kurmandschi).

 

Zum Hintergrund

Laut Erlass des Ministeriums für Inneres und Kommunales NRW (MIK) vom 17. Juni 2016 sollen alle in NRW lebenden Geflüchteten, die im letzten Jahr angekommen sind und aufgrund ihrer großen Zahl bzw. der geringeren Kapazitäten der Behörden nicht registriert werden konnten, bis September nachregistriert werden und sofort in einem Ankunftszentrum ihren Asylantrag stellen. Die kommunalen Ausländerbehörden informieren die in ihrem Bezirk lebenden Geflüchteten ca. eine Woche vor dem Termin und teilen ihnen den Abfahrtsort und die Uhrzeit für den gemeinsamen Transfer zu einer Landesunterbringungseinrichtung in der Nähe eines Ankunftszentrums mit. Dort bleiben die Asylsuchenden 1-2 Nächte, um in der Zeit registriert zu werden und ihren Asylantrag zu stellen. Vor Ort findet keine Verfahrensberatung statt. Daher ist es wichtig, sich frühzeitig auf den Termin vorzubereiten, denn dieser ist entscheidend für den Ausgang des Asylverfahrens.

Anliegend finden Sie ein anonymisiertes Beispielanschreiben. Die Terminankündigungen werden entweder persönlich verteilt oder mit der normalen Post verschickt und nicht per Einschreiben, wie sonst bei BAMF-Post üblich.

Empfehlung Kurzfassung als PDF: https://gefluechtetewillkommeninbielefeld.com/wp-content/uploads/2016/08/empfehlungen-fc3bcr-geflc3bcchtete-und-ehrenamtliche.pdf

Für weitere Informationen besuchen Sie gerne unsere Website oder nehmen Kontakt auf unter
Flüchtlingsrat Nordrhein-Westfalen e. V.
Wittener Straße 201
44803 Bochum
Tel 0234 – 58 73 15 60
Fax 0234 – 58 73 15 75
Mail info@frnrw.de
Web www.frnrw.de
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Anschreiben Sammelregistrierung anonym:
Anschreiben Sammelregistrierung anonym

Aktion „Laufen für Sportsfreunde“

Text und Info von Frank

„Laufen für Sportsfreunde“

Ziel ist es, den Flüchtlingen in der Schillerstraße ein Sport-Angebot zu machen, um etwas Zeit außerhalb der tristen Unterkunft zu verbringen. Das Angebot richtet sich natürlich auch an alle anderen Flüchtlinge in Bielefeld. Wird das Angebot angenommen, kann man in Zukunft die Gruppen evtl in M/F splitten.

Wann: Jeden Sonntag,  um 17 Uhr (dieses Lauftreffen findet seit 07.02.2016 statt) – derzeit keine Termine.

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Kunsthalle Bielefeld bietet Aktion für Geflüchtete an

Kunsthalle Bielefeld bietet Aktion für Geflüchtete an

 

Die Kunsthalle Bielefeld hat über das NRW-KULTURsekretariat eine Zuwendung für  Flüchtlingsprojekte erhalten und kann unsere Gruppen daher zu einem kostenlosen Besuch der aktuellen Ausstellung „Einfühlung und Abstraktion – Die Moderne der Frauen in Deutschland“ einladen. Das  Angebot umfasst einen Ausstellungsrundgang – ggf. mit Dolmetschern – und  eine anschließende Kreativaktion (1,5 h).

Die bisherige Erfahrung zeigt, dass der Besuch nicht nur eine Abwechslung im Alltag und Freude am Betrachten der ausgestellten Bilder bietet. Speziell die aktuelle Ausstellung bietet zudem sehr viele Anregungen, sich der neuen Heimat Deutschland anzunähern und insbesondere mit der Rolle der Frau in Deutschland auseinanderzusetzen und auch malerische Mittel selber zu erproben.

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